| Aufruf der CAPI-Funktionen |
Bevor auf die Details des Datenaustausches zwischen Anwendung und CAPI eingegangen wird, wollen wir zunächst klären, wie man die Funktionen überhaupt nutzt.
Für 32-Bit-Programme unter Windows 95 oder Windows NT stellt die CAPI2032.DLL die Funktionen der CAPI für die Anwendungen zur Verfügung. Welche Funktionen das sind, steht in der CAPI Doku. beschrieben (dort sind sie als Operations bezeichnet, siehe CAPI Doku. Kapitel 4.3 Table of Operations). Grundsätzlich muss jeder CAPI-Treiber diese Funktionen bereitstellen. Es gibt aber auch Ausnahmen wie z.B. die Funktion CAPI_WAIT_FOR_SIGNAL, die zwar z.B. durch die CAPI2032.DLL unter Windows 95 bereitgestellt wird, nicht aber durch die CAPI20.DLL unter Windows 3.11. Wie diese Funktionen aufgerufen werden, ist betriebssystemspezifisch. Da es unter DOS z.B. keine DLLs gibt, müssen die Funktionen auf eine andere Weise (über den Interrupt F1h) ausgeführt werden.
Aus diesem Grund teilt sich die CAPI Doku. auch in einen allgemeinen und einen betriebssystemspezifischen Teil.
Im Beispielprojekt übernimmt es die Unit CPDLL.PAS, die Funktionen aus der CAPI2032.DLL für das Programm verfügbar zu machen. Um die Funktionen in der CPDLL.PAS richtig deklarieren zu können, ist ein Blick in den betriebssystemspezifischen Teil der CAPI Doku. notwendig (PART II, Operating Systems). Im Kapitel "Windows 95 (Application Level)" verweist die CAPI Doku. auf das Kapitel "Windows NT (Application Level)", wo Sie schließlich die Informationen finden, um die Funktionen im Programm richtig zu deklarieren (siehe CPDLL.PAS, Capi-Funktions-Prototypen im Interface-Teil der Unit).