Kommunikationsart

Leider gibt es bei Verwendung von ISDN-Geräten viele verschiedene Möglichkeiten, wie ein Programm auf das ISDN-Gerät zugreift. Die verschiedenen Arten von ISDN-Treibern wurde schon in den vorhergehenden Kapiteln angesprochen. In diesem Kapitel geht es daraum, was es in der Anwendungssoftware selbst einzustellen gibt.

Speziell für ISDN entwickelte Programme bieten entweder keine Einstellungsmöglichkeiten bezüglich der Schnittstelle zum ISDN-Gerät oder die Auswahl zwischen CAPI 1.1 und CAPI 2.0. Solange die Anwendung funktioniert, ist es normalerweise egal, ob Sie Capi 1.1 oder Capi 2.0 verwenden.

Bei Programmen, die für Modems entwickelt wurden, kommt es auf den verwendeten ISDN-Treiber an, was in der Anwendung einzustellen ist. Verwenden Sie ein ISDN-Gerät, dass sich über die serielle Schnittstelle ansprechen lässt, sind Sie hier natürlich fein raus, da Sie dann keine speziellen Treiber brauchen, sondern das ISDN-Gerät ganz normal wie ein Modem ansprechen können. Anders ist es bei der Verwendung von ISDN-Karten.

Für Programme, die auf die WINSOCK-Schnittstelle aufsetzen können (z.B. die Zugangssoftware zu AOL und Compuserve oder Ihr Internet-Browser), gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten, die ISDN-Karte zu nutzen. Solche Verbindungen werden unter Windows 95 im Regelfall über das DFÜ-Netzwerk aufgebaut. Die Verbindung im DFÜ-Netzwerk verwendet dabei ein ISDN-Modem oder einen NDIS-WAN Miniport-Treiber. Das Programm selbst verwendet die Verbindung, die über das DFÜ-Netzwerk aufgebaut wurde und kommt mit den genannten Treibern nicht in Berührung.


Home Infos Download Links Feedback